Clemens Tönnies haftet nicht als Bürge für die Verbindlichkeiten des FC Schalke 04. Dies stellte Finanzvorstand Peter Peters auf einer Veranstaltung in Hamburg klar. Die Bild-Zeitung hatte nach den Fan-Protesten während des Heimspiels gegen den SC Paderborn ein Angstszenario entworfen. Tönnies könnte aus Verärgerung über die teils heftige Kritik an seiner Person „den Stecker ziehen“, seine Bürgschaft aufkündigen – und Schalke damit in die Insolvenz treiben. Diese Darstellung wies Peter Peters zurück. „Wir haben zum wiederholten Male die DFL-Lizenz für die Bundesliga ohne jegliche Bedingungen und Auflagen erhalten – und auch ohne eine Bürgschaft von Clemens Tönnies.“

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Glückauf Schalker,

turbulente und mehr als ereignisreiche Tage liegen hinter uns. Am vergangenen Samstag bei unserem Heimspiel gegen den SC Paderborn haben wir gemeinsam ein klares Zeichen gegen die aktuelle Entwicklung unseres Vereins in sportlicher wie auch in vereinspolitischer Hinsicht gesetzt.

An dieser Stelle noch mal ein Dank an alle Schalker, welche einmal mehr eindrucksvoll gezeigt haben, was man bewegen kann, wenn 1.000 Freunde zusammenstehen.

Leider enttäuschte unsere Mannschaft ein weiteres Mal auf ganzer Linie und sicherte sich, sinnbildlich für die letzten Wochen und Monaten, quasi mit dem Abpfiff nur durch ein Eigentor der Gäste die Qualifikation für die Euroleague.

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Vielleicht täte der FC Schalke gut daran, die Stimmung auf den Rängen der Arena nicht zu unterschätzen. Es gärt im Klub, der immer viel Hoffnung in sich trägt, aber zuletzt wieder einmal seinen Ansprüchen meilenweit hinterlief… Ein Bericht über keine Stimmung.

Es war angekündigt: Unter dem Motto “Wohlfühloase Schalke – heute haben wir nur eine Halbzeit Bock!” hatten die Ultras Gelsenkirchen aufgrund gravierender Mängel sowohl im sportlichen Auftreten der Mannschaft als auch der Außendarstellung des Vereins für die erste Halbzeit des Spiels gegen den SC Paderborn zu einem Support-Boykott aufgerufen. Fast 200 Fanclubs und Gruppierungen schlossen sich dem Anliegen an, anders als sonst die Mannschaft in Vorleistung treten zu lassen, bevor lautstarke Unterstützung erfolgt.

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Wir haben an dieser Stelle schon so manches Mal die schlechte Pressearbeit in Deutschland kritisiert und gerade nach dem Heimspiel gegen den SC Paderborn gab es wieder Analysen über Analysen, warum wir Fans so reagiert haben und was die wahren Probleme auf Schalke sind. Viele Artikel hatten dabei leider das Niveau eines Doppelpass-Frühschoppens. Aber gerade aus diesem Grund wollen wir euch an dieser Stelle auf einen wirklich sehr lesenswerten Artikels hinweisen, der heute auf 11freunde.de veröffentlicht wurde. Dieser beleuchtet die gesamte Situation sehr gut und sollte vielleicht auch von dem ein oder anderen in unserem Verein gelesen werden.

Hier geht es zum Artikel: Manchmal gewinnst du allein – 11freunde.de

Hier findet ihr ein paar Bilder von unserem Heimspiel gegen den SC Paderborn. Dieses Mal liegt der Fokus bei der Auswahl der Fotos klar auf den Fan-Protesten. Wie man auf den Fotos sehen kann, wurde dieser Protest von vielen Fans überall in der Arena verteilt, mitgetragen.

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Die versprochenen Verstärkungen ließen auf sich warten, der Meineid-Prozess jedoch nicht. Am 30. September 1975 wurden 15 Verhandlungstage angesetzt, und eines war klar: Würden die Schalker Angeklagten vor dem Essener Landgericht verurteilt, so stünden ihnen Strafen von sechs Monaten bis fünf Jahren (Meineid) oder von drei Monaten bis fünf Jahren, in schweren Fällen nicht unter einem Jahr (uneidliche Falschaussage) ins Haus. Das wäre natürlich das Aus aller Meisterschaftsträume. Der Prozess war eröffnet. Wäre die Schalker Abwehr auf dem grünen Rasen nur halb so gut wie ihre Verteidiger im schwarzen Ornat, den Gegnern dürfte in jener Spielzeit kein einziges Tor gelungen sein. Denn während die Verteidigung mit allen Tricks arbeitete, gelangen Gericht und Staatsanwaltschaft nur zwei Eigentore, von denen das zweite sogar zum Abbruch führte. Die Verteidigung lehnte gleich zwei Richter wegen Befangenheit ab, wobei der zweite abgelehnte Richter einen neuen Termin ansetzte; eben dies ist allerdings nach herrschender Rechtsordnung nicht erlaubt.

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