Die Weltmeisterschaft ist ein Superevent für die ganze Familie und damit dieses tolle Ereignis nicht in irgendeiner Weise negative Vorfälle mit sich bringt, werden in der Presse gewisse Vorfälle anders dargestellt als normal. Auf einmal sind dann Menschen, die ein Bengalo zünden keine Chaoten, Randalierer oder Hooligans sonder Fans die ausgelassen feiern. Die deutsche Presse hat sich während der WM mal wieder in Sachen Scheinheiligkeit selbst übertroffen.

Diesbezüglich wollen wir euch folgenden Text empfehlen: strafraumprediger.com

Der Repressionsfonds Nordkurve berichtet von dem Fall eines Schalke-Fans, der im Nachgang des Saloniki-Spiels eine Anzeige gegen die am Einsatz beteiligten Beamten gestellt hat. Im Gegenzug wurde von der Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen Landfriedensbruch gegen den Fan in die Wege geleitet. Nun wurde das Verfahren gegen die Polizeibeamten eingestellt.

Die Begründung und alle weiteren Infos findet ihr hier: repressionsfonds-nordkurve.de

Während in Brasilien noch die Weltmeisterschaft läuft, wurde in Rostock die Sommerpause für einen Fan unseres Testspielgegners FC Hansa unerfreulich beendet. So fand dort am 1. Juli eine Hausdurchsuchung statt, bei der neben dem Notfalltelefon der Blau-Weiß-Roten Hilfe auch sämtliche EDV-Geräte beschlagnahmt wurden, die technisch in der Lage sind Fotos zu speichern.

Hier geht es zum Bericht: Blau weiß rote Hilfe

Als weitreisender Fußballfan durfte man leider schon häufig den ein oder anderen fragwürdigen Polizeieinsatz erleben und den meisten dürften die Bilder des Saloniki-Spiels noch vor Augen sein. Doch nicht nur beim Fußball betractet ein breiter werdender Teil der Bevölkerung das Auftreten der Polizei kritisch. Auch in anderen Einsatzgebieten mehren sich die Bewschwerden, wie ihr in einem Artikel der Zeit nachlesen könnt.

Hier geht es zum Artikel: zeit.de

Ein Fan des 1. FC Nürnberg hat eine Klage gegen den Einsatz von Pfefferspray eingereicht. Er wurde selbst bereits Opfer einer rechtswidrigen Pfefferspray-Attacke und fordert nun, dass Pfefferspray und andere Kampfstoffe von der Polizei in Bayern und der Bundespolizei nicht mehr verwendet werden. Man kann sicherlich gespannt sein, wie es mit dieser Klage weitergeht. Nicht erst seit dem Saloniki-Spiel sollte sich jeder fragen, ob es sich bei Pfefferspray um ein geeignetes Mittel handelt.

Hier gehts zum Artikel: nordbayern.de

Die Ausgliederung der Profiabteilung des HSV wird trotz der hohen Zustimmung auf der Mitgliederversammlung von einigen Anhängern kritisch gesehen. Als Resultat haben sich nun die “Chosen Few Hamburg 1999″ der AG in der nächsten Saison entschieden. Wie hoch die Wellen in der Fanszene schlagen werden und wer sich vielleicht anschließen wird, bleibt abzuwarten.

Hier könnt ihr zunächst die Stellungnahme nachlesen:

Die CFHH wird in der kommenden Saison die ausgegliederte Profiabteilung nicht unterstützen. Das beinhaltet sämtliche Aktivitäten im Stadion bei Heim – und Auswärtsspielen und das darüber hinausgehende ehrenamtliche Engagement.

Diese Entscheidung ist uns als Gruppe nicht leicht gefallen und die Gründe dafür sind vielfältig. Einige Aspekte, die uns zu dieser wohldurchdachten Entscheidung gebracht haben, wollen wir kurz erläutern.

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