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Fragebogen von Thomas Wiese

1. Bitte stellen Sie sich kurz vor!
Mein Name ist Thomas Wiese, ich bin 48 Jahre alt, verheiratet und habe vier Töchter. Hauptberuflich bin ich Vorstandsvorsitzender und Gesellschafter eines Aluminiumwerkes in Unna.

2. Seit wann und wie regelmäßig besuchen sie Spiele des FC Schalke 04?
Ich bin von Geburt an Schalker. Solange ich denken kann gehe ich „auf Schalke“. Ich habe insgesamt vier Dauerkarten für Familie und Unternehmen, meine eigene Dauerkarte besitze ich seit 32 Jahren, die Heimspiele besuche ich regelmäßig. Auswärts habe ich früher mehr „mitgenommen“, zum Beispiel auch die komplette Uefa-Cup-Tour 1996/97, aus Zeitgründen war mir das zuletzt aber nicht mehr so häufig möglich.

3. Warum stellen Sie sich als Kandidat für den Aufsichtsrat beim FC Schalke 04 zur Wahl?
Da seit einiger Zeit bekannt ist, dass ich mich aus dem aktiven/operativen Geschäft meines Betriebs zurückziehe und jüngeren Menschen eine Chance gebe, haben mich zahlreiche Schalker angesprochen, ob ich nun Lust hätte, für das Amt des Aufsichtsrats zu kandidieren. Aus meiner eigenen Erfahrung als Vorstand und Aufsichtsrat betrachte ich die Entwicklung in unserem Verein mit zunehmender Sorge. Ich denke, dass es starker Aufsichtsräte bedarf, den „Dampfer“ FC Schalke 04 wieder auf Fahrt zu bringen. Aufsichtsräte, die mit ihrer Persönlichkeit, ihrem Fachwissen und ihrer Erfahrung wieder für mehr „Wir“ und weniger „Ich“ in dem Kontrollgremium Aufsichtsrat sorgen. Als ein solcher Aufsichtsrat möchte ich „die Ärmel hochkrempeln“ und mich mit voller Tatkraft einbringen.

4. Warum fühlen Sie sich für die Aufgaben im Aufsichtsrat geeignet?
Als langjähriger Betriebsrat, Vorstand, Aufsichts- und Verwaltungsrat verfüge ich über weitreichende Erfahrungen in den Bereichen Personal, Entwicklung, Planung und Finanzen. Meinen eigenen Betrieb habe ich im Jahre 2000 gemeinsam mit der Belegschaft übernommen und vollständig saniert. Heute ist das Werk der größte Arbeitgeber in Unna und mit seiner Technologie die Nummer eins in der Welt. Wichtig war mir dabei immer, dass alle bedeutenden Entscheidungen gemeinsam mit der Belegschaft getroffen wurden.

5. Wo sehen Sie den FC Schalke 04 sportlich und wirtschaftlich in fünf Jahren?
Ich möchte die Zukunft von Schalke 04 als Verein mitgestalten. Der eingetragene Verein ist dabei für mich ein fester Pfeiler, den es noch weiter zu stärken gilt. Der Verein braucht dringend Leitplanken, die in einer nachhaltigen Strategie gemeinsam entwickelt werden müssen. Ein solides Finanzmanagement ist dabei erforderlich, um den Verein unabhängiger vom sportlichen Erfolg in der Champions League zu machen. Gleichzeitig müssen wir den Verein aber auch dahin bekommen, dass er weiterhin wettbewerbsfähig bleibt – auch für die Champions League. Das Fundament bietet dafür unsere Knappenschmiede, ein exzellentes Leistungssportzentrum, das seinesgleichen sucht. Dies muss aber noch weiter ausgebaut werden, weil auch die Wettbewerber hier weiter aufrüsten, auch eine Expansion ins Ausland ist hierbei vorstellbar. Dazu muss eine Spielphilosophie entwickelt werden, die durchgängig von den Jugendabteilungen bis in den Profikader etabliert wird. Dies kann dann auch einen entscheidenden Beitrag für die Entschuldung des Vereins leisten.

Insgesamt bin ich überzeugt, dass Schalke 04 auch auf der Kostenseite entlastet werden muss. Hier möchte ich gerne meine „Sanierungserfahrungen“ aus dem eigenen Unternehmen mit einfließen lassen. Zusätzlich wird es wichtig werden, weitere potente Sponsoren für den Verein zu gewinnen, um auch für mehr finanziellen Spielraum zu sorgen. Eine größere Präsenz im Ausland ist auch aus Marketinggesichtspunkten erforderlich. Meine Erfahrungen aus unserem Betrieb zeigen, dass der Markt in China dafür hervorragende Voraussetzungen liefert.

6. Wie stehen Sie persönlich zum Wahlausschuss?
Ich finde es gut, dass der Wahlausschuss die Kandidaten vorher auf Herz und Nieren prüft und die aus seiner Sicht besten Kandidaten für die Wahl in der Mitgliederversammlung zulässt. Wir wollen die Besten sein oder es zumindest werden und dafür brauchen wir auch die besten Leute im Aufsichtsrat. Der Verein muss nicht nur stark sein, er muss stärker werden, dazu gehört eine ständige Erneuerung, Verbesserung und Ausnutzung unserer vorhandenen Potenziale. Das bezieht sich auch auf die handelnden Personen im Verein, frei nach dem Motto „nur das Beste ist gut genug“.

7. Haben Sie bisher Kontakt zu Vorstands- oder Aufsichtsrat Personen des FC Schalke 04 gehabt?
Hier gab es natürlich im Vorfeld der Nominierung zum Aufsichtsrat das ein oder andere Gespräch. Ich denke, es gehört einfach dazu, dass man sich aus allen Richtungen die notwendigen Informationen holt, wie etwas läuft. Es wäre fatal, falls man gewählt werden sollte und erst im Nachhinein feststellt, dass der Aufwand und das alles, was mit einem solchen Amt verbunden ist, falsch eingeschätzt hat und zu dem Schluss kommt: „was hast du dir da angetan?“ Mich verbindet allerdings weder eine langjährige Freundschaft noch eine Geschäftsbeziehung mit Mitgliedern von Gremien des Vereins.

8. Was wollen Sie besser als Ihre Vorgänger im Aufsichtsrat machen?
Um das beurteilen zu können, müsste ich erst einmal wissen, was sie gemacht haben, nach außen ist ja nicht zu erkennen, wer welchen Beitrag im Aufsichtsrat geleistet hat. Ich würde lieber meine Antwort dahingehend abgeben, dass ich meine Erfahrungen aus den vielen Jahren meiner beruflichen Laufbahn hier einbringen möchte, um die Ziele, die wir in den letzten Jahren nicht erreicht haben, für die Zukunft zu erreichen.

9. Wie stehen sie zu der 50+1-Regelung? Und wie beurteilen sie die Rechtsform eingetragener Verein im Profi-Fußball?
10. Welche Meinung haben sie zu einer möglichen Ausgliederung der Profi-Abteilung?
Ich würde die beiden Fragen gern zusammen beantworten und versuche es kurz, denn da kann man auch ganze Abhandlungen drüber schreiben.

Es gibt immer wieder Stimmen, die den mitgliedergeführten Verein als nicht mehr wettbewerbsfähig in der Zukunft ansehen und daher die Ausgliederung der Fußballprofiabteilung fordern. Bei einer Ausgliederung fließen dem Verein einmalig hohe Gelder zu, die sowohl in Infrastruktur als auch Spieler investiert werden können. Damit ist der größte Vorteil einer Ausgliederung genannt.

Die Nachteile einer Ausgliederung sind schwieriger zu quantifizieren und deshalb auch nicht so einfach zu bewerten. Klar ist, dass kein Investor Geld ohne Gegenleistung gibt. Langfristig betrachtet gibt der Verein damit Selbstbestimmung sowie Souveränität auf, er macht sich abhängig. Grad die Unabhängigkeit kann aber ein großes Plus für den FC Schalke 04 ausmachen. Ich denke, dass man auch und grad als eingetragener Verein erfolgreich sein kann, indem man sein Geld besser und anders investiert – nachhaltiger, unabhängiger und innovativer. Zudem bin ich der Meinung, dass eine Kapitalgesellschaftsform auch gar nicht zum Charakter des FC Schalke 04 passt. Ein Kumpel- und Malocherclub, der derart fest mit der Tradition und Identität der Region verbunden ist, ist aus meiner Sicht am besten in der Vereinsform aufgehoben.

11. Wie sehen sie die Rolle von kooptierten Mitgliedern im Aufsichtsrat?
Hier ist für die Zukunft – sollte der Vorschlag zur Satzungsänderung Erfolg haben – eine elegante Lösung gefunden worden, die es dem Aufsichtsrat erlaubt, weitere Aufsichtsräte zu kooptieren bei gleichzeitiger Wahrung der Mitgliederinteressen. Die Kooptation ist ein wichtiges Instrument, um den Aufsichtsrat fachlich zu stärken. Es ist aus meiner Sicht auch nochmal im Gremium zu überdenken, ob nicht auch weitere Fachleute kooptiert werden, die nicht zwangsläufig von den Sponsoren stammen.

Die sportliche Kompetenz kann in einem Aufsichtsrat meines Erachtens nur sehr schwer adäquat abgebildet werden. Hier würde ich dafür plädieren, den Sportbeirat wieder zu aktivieren, der zum Beispiel mit früheren Spielern oder Trainern besetzt wird und der dem Aufsichtsrat beratend zur Seite steht.

12. Wie sehen sie das Leitbild auf Schalke umgesetzt? Wie würden sie es in der Zukunft anwenden wollen?
Unser Leitbild ist ja schon fester Bestandteil des Vereins, leider fehlt die klar erkennbare Linie in unserem Handeln. Wir sollten versuchen, mehr in der Mitte dieser sogenannten Leitplanken zu bleiben und nicht immer zu sehr daran entlang schrappen. Allein durch die Außendarstellung des Vereins wird unser Leitbild, was uns so wichtig ist, total verwischt und geht dabei unter. Wo ist die Leidenschaft, wo ist das Durchgängige, wo ist die Kontinuität?! Alles Dinge, die wir im Leitbild verankert haben.

Jeder, auch unsere Angestellten und Profi-Spieler, müssen verstehen, worum es hier bei Schalke geht. Da reicht nicht nur einfach ein Besuch unter Tage aus, um zu sagen „Jawohl, ich bin auch ein Schalker.“ Das muss bei jedem Auftreten in der Öffentlichkeit deutlich und unmissverständlich rüber kommen, dieses „sich den Hintern aufreißen“, alles zu geben, das Beste für den Verein geben.

Ich vermisse auch ein langfristiges Konzept für unsere Ziele, für die Mannschaft. Es gibt noch zu viele Widersprüche zwischen den Aussagen aus der Vergangenheit und dem, wie es umgesetzt wird. Wie es laufen sollte, zeigt die Entwicklung unserer eigenen Jugend, die in Deutschland seinesgleichen sucht.

Die verschiedenen Bereiche die in unserem Leitbild abgebildet sind, müssen noch stärker und besser nach vorne gebracht werden. Es muss allen klar sein, wo die Reise hingehen soll.

Hinweis
Aufgrund der positiven Resonanz noch einmal der Hinweis, dass jeder Schalker die Möglichkeit hat Texte an folgende E-Mail Adresse zu senden: info@schalkermarkt.de