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Treffen „Stimmung im Stadion“ – Runde 2

Am Mittwoch dem 05.08.2015 lud die Abteilung Fanbelange des FC Schalke 04 zur Diskussionsrunde in die Arena ein. Thema des Abends sollte die Aufarbeitung der Stimmung in der vergangenen Saison sein und wie man diese in der neuen Saison weiterhin verbessern könnte. Dafür bat der Verein in das Schalker Museum ein, stelle Getränke bereit und kündigte dies auch öffentlich auf der Homepage an, sodass jeder die Chance hatte diesem Treffen beizuwohnen.

Mit Absicht wurde darauf verzichtet anzukündigen, dass auch Ralf Fährmann und Horst Heldt teilnehmen werden. Fährmann wurde extra angefragt um aus dem Blickwinkel der Mannschaft berichten zu können. Komplettiert wurde die Runde durch UGE-Vorstand & Vorsänger Dennis van Heesen, dem weitern UGE-Vorsänger Kanne, sowie die Abteilung Fanbelange in Form von Thomas Kirschner, Daniel Koslowski & Sven Graner. Letzterer kümmerte sich allerdings um die Fotos.

Da die Einleitung und Begrüßung eigentlich durch den Vorstand Sport erfolgen sollte, dieser allerdings direkt aus Frankfurt von der Konferenz aller Bundesligamanager anreiste und durch den Verkehr erst mit ca. 15 Minuten Verspätung eintraf, wurde dieses durch Dennis übernommen, welcher ein kurzes Résumé der vergangen Saison zog. Es wurde angeführt, dass aus dem letztjährigen Treffen das Motto „Du gewinnst nie allein!“ entstanden ist, welches guten Anklang gefunden hat und groß aufgezogen wurde mit den T-Shirts und der Choreo in Hannover, dem gemeinsamem Einhaken vor dem Spiel oder auch den Schals in Stuttgart. Der Stimmungsknackpunkt der Saison war dann das Derby beim Nachbarn, sicherlich einer der schwärzesten Tage in den vergangen Jahren. Danach gab es viele interne Diskussionen, ob man geschlossen als Gruppe ein Zeichen setzt. Man entschied sich allerdings dagegen, einfach um dem Motto treu zu bleiben, den Verein in guten wie in schlechten Zeiten zu unterstützen. Irgendwann ging es dann aber nicht mehr und es erfolgten die Frustentladungen gegen Köln und Paderborn. Es war der Punkt erreicht wo man „die Kappe auf hatte es bis zum Ende durchzuziehen“, man konnte und wollte einfach keine heile Welt mehr vorspielen. Dies hat dann auch für den Cut zwischen Mannschaft und Kurve gesorgt. Im Nachhinein war es aber wichtig ein Zeichen zu setzen. Nun heißt es die Augen nach vorne zu richten und am Samstag Duisburg an die Wand zu singen, was kein allzu großes Problem darstellen sollte. Das wichtigste sei allerdings geschlossen in die neue Saison zu gehen.

Diesem schloss sich Kirsche an und betonte noch einmal, dass es die Aufgabe der Abteilung Fanbelange wäre den Dialog zu ermöglichen, Verbindungen zu schaffen und mit allen Fans des S04 nach Lösungen für Probleme zu suchen und zu schauen, dass sich alle zusammenraufen können. Darum hat man sich entschieden für dieses Treffen auch einen Vertreter aus der Mannschaft anzufragen, um die Stimmung aus der Mannschaft publik machen zu können und mit Heldt einen Vertreter des Vereins in die Diskussion mit einzubinden.

Nachfolgend erklärte Ralf Fährmann, warum er die Einladung gerne annahm und er diesen Austausch sehr wichtig findet. Diese Art von Dialog soll vor allem helfen die Stimmung innerhalb der Mannschaft nach außen zu tragen und auch verständlich zu machen. Er begann direkt, dass er jetzt absolut nichts schönreden wolle und die Mannschaft in der vergangen Saison „ganz große Scheiße gebaut hat“, sie ist leblos und ohne Herz aufgetreten, keinen Fußball gezeigt für den der FC Schalke eigentlich stehen sollte. Es war allerdings auch schwer zu sagen, jetzt geben wir Vollgas und spielen anders, man hat erst zu spät gemerkt, dass dies nicht der richtige Weg sei. Es wäre ihm auch wichtig eine Entschuldigung an die Fans zu geben, die geblutet haben, als sie sich das hätten ansehen müssen. Allerdings seien die Reaktionen auch nicht spurlos an der Mannschaft vorbei gegangen. Hier hob er das Spiel gegen Paderborn hervor, als es der gesamten Mannschaft weh tat im heimischen Wohnzimmer den blanken Hass des Publikums zu spüren. Es habe schlaflose Nächte bereitet, aber sicherlich hatte entgegen der Medienberichte sicherlich kein Spieler Angst auf den Platz zu kommen. In der neuen Saison wird alles anders werden und er kann es auch kaum noch abwarten. Es wird beispielsweise definitiv keine 5er-Kette mehr geben und er verspricht, dass die Mannschaft im Gegensatz zur letzten Saison wieder intakt sei und es keine leblosen Spiele mehr geben wird. Man sei auf Grund der abwartenden Taktik einfach nicht in die Zweikämpfe gekommen, sodass man am Ende relativ hilflos aussah. Man hat jetzt aber einen Schlussstrich gezogen.

Vor ein paar Tagen hat es auch zwischen dem Mannschaftsrat und den UGE Vorsängern ein Treffen gegeben, in welchem sich beide Seiten mal richtig ausgesprochen haben und deutlich die Meinung ausgetauscht hat. Beide Seiten bestätigen, dass dieses ein ehrliches, aber hilfreiches Gespräch war. Für die neue Saison ist das Motto „Du gewinnst nie allein!“ gemeinsam erst einmal auf Eis gelegt worden, da einfach die Authentizität fehlen würde. Größtenteils war die Mannschaft enttäuscht, dass sie dieses Motto nicht mit Leben füllen konnte, was dementsprechend auch der Grund für den Bruch zwischen den Spielern und der Kurve war. Ralf Fährmann führte dann noch an, dass die Stimmung besonders zum Ende der Saison hin viel zu gut war für die Spielweise, darum wäre auch jetzt der Schulterschluss nicht mehr authentisch. Es wird nun erst einmal die Saison begonnen und vielleicht entwickelt sich dann etwas Neues spontan innerhalb der nächsten Monate.
Aus diesem entwickelte sich dann das viel titulierte selbst feiern der Kurve, wobei hier UGE-Vorstand Dennis noch einmal das Wort ergriff, man tue sich mit der Bezeichnung relativ schwer, da man bei den Spielen nicht nur für die Mannschaft, sondern generell für den Verein singt. Egal welche Spieler auf dem Platz ständen, es gehe auch darum den Verein vernünftig zu präsentieren. Allerdings kann auch nicht immer alles gefeiert werden, irgendwann kommt wie in der vergangenen Spielzeit der Punkt wo es nicht mehr geht und man sich sagt, dass es so nicht mehr weiter geht. Irgendwo versucht man dennoch zu zeigen, dass Schalke anders ist und der Rest sich fragt, wer die 10.000 Bekloppten seien, die dennoch singen obwohl der Verein keine Chance mehr auf den Sieg hat. Genauso weiß man, dass man dieses allerdings auch niemandem auf diktieren kann und was man auch überhaupt nicht möchte. Auswärts kann dem S04 mittlerweile keiner mehr was vormachen und die Heimstimmung hat sich in den letzten Jahren auch wieder verbessert. Da man auch im Kontakt mit anderen Vereinen in Deutschland steht, bekommt man immer wieder bestätigt, dass es auf Schalke einmalig ist, wenn das ganze Stadion sich erhebt und einzelne Lieder mitsingt. Zudem wolle man weiterhin versuchen sämtliche anderen Vorurteile abzubauen und dieses in andere Fanclubs zu tragen.

Als Einwurf aus dem Publikum kam der Vorschlag, ob man sich nicht in Kleingruppen zusammensetzen solle um Konzepte zu erarbeiten, wie z.b. die Stimmung in die Südkurve getragen werden könne. So könne man auch den Leuten die nach 15 Minuten pfeifen entgegen wirken. Dies aber konterten Dennis und Kanne, da es generell schwer wäre, diese Leute zu erreichen. Des Weiteren wolle man diesen Bereichen nichts aufzwingen, es sei ihr gutes Recht das Spiel so zu erleben, wie jeder es möchte. Wer will könne auch in der Südkurve, auf der Haupttribüne oder sonst wo aufstehen und mitsingen.

Nun involvierte sich auch Horst Heldt ein wenig mehr in die Diskussion und führte an, dass das Problem bei Heimspielen schon damit anfange, dass beim Vereinslied nicht alle im Stadion sind und den Schal hochhalten. Dieses Zeichen von Geschlossenheit würde dem einen oder anderen Gegner durchaus Eindruck vermitteln. Dabei gehe es nicht um das Spiel an sich, sondern einfach um den Verein. Es sollte selbstverständlich sein beim Vereinslied im Stadion zu sein und mitzusingen. Selbst wenn „Eventpublikum“ im Stadion wäre, solle man diese stupsen und zum Singen animieren. Man hat schon vieles versucht um es zu verbessern, so habe man das Lied direkt zum Anpfiff geschoben, oder bei Abendspielen das Licht ausgemacht, um eine besondere Stimmung zu erzeugen. Bei letzterem habe es Beschwerden ohne Ende geregnet, es gab Strafauflagen und selbst asiatische TV-Sender haben Sekunden später sämtliche Telefonleitungen genutzt und sich beschwert, dass sofort das Licht wieder angemacht werden solle. All das hat einen aber trotzdem nicht daran gehindert es zu wiederholen. Hier betonte Dennis aber noch einmal, dass es keinem zu einem besseren oder schlechteren Schalker mache, wenn er sich dazu entscheiden würde, nicht mitzusingen. Ebenso wurde auf den Einwurf, ob man nicht im Stadion mehrere Leute verteilen solle, die für die Stimmung sorgen, als nicht authentisch abgewiesen, da man keinem etwas aufzwingen wolle. Man wolle sich eher bemühen greifbare Sachen zu entwickeln, mit welchen man direkt arbeiten kann um die Stimmung zu verbessern und mehr Leute zu begeistern. Hier führte Kirsche noch einmal an, dass der Verein durchaus bemüht ist, dieses mit umzusetzen, wie man auch schon am „Du gewinnst nie allein!“ Trailer sehen konnte, der direkt vor Anpfiff gezeigt wurde, obwohl andere Abteilungen im Verein diesen Sendeplatz sehr gerne vermarktet hätten. Heldt hätte sicher aber für genau diese Platzierung stark gemacht. Man könne ja z.B. auch den 19:04 Minuten Boykott als Anreiz nehmen, umkehren und an dieser Stelle ein bestimmtes Ritual etablieren. Fährmann stieg direkt ein und befürwortete diesen Vorschlag. Man bekomme zwar auf dem Rasen nicht alles mit was auf den Rängen geschehe, wer dieses allerdings verpasse, sei schon unter der Erde. Als Einwurf aus dem Publikum folgte direkt, aber bitte nicht den „Königsblaue S04“ zu nehmen. Dieses sei zwar ein schönes Lied, allerdings eher um das Kind ins Bett zu bringen. Kirsche bestätigte dieses und forderte etwas „das knallt“. Nach einigen Diskussionen und vor allem Rund um die Frage der Kommunikation, bestätigte Heldt noch einmal seine vollste Zustimmung und stelle klar, dass er bereit wäre bei der Etablierung zu helfen. Fährmann fragte noch, ob nicht der Quatscher einen Countdown einleiten dürfte, merkte allerdings direkt, dass dieses wahrscheinlich verboten wäre. Diesen Satz griff Heldt direkt auf und merkte an: „Darf er nicht? Ist uns doch egal!“. Dennoch fand sich schnell der allgemeine Tenor, dass der Countdown aus der Kurve selbst kommen sollte. Die beiden Vertreter der UGE stellten klar, dass man die Idee gerne mitnehme und versuche es für den Saisonstart etwas zu organisieren.

Nach weiteren Einwürfen an die Vertreter des Vereins, dass beispielsweise die Mannschaft doch bitte nach dem Spiel die komplette Runde durch das Stadion laufen solle, die JHV doch auch wieder bitte an einem Samstag stattfinden und man die Stimmung nicht schlechter machen sollte als sie eigentlich sei, wurde sie doch nur durch die „scheiß Spiele“ überdeckt, neigte sich der Abend dem Ende zu. Grade bezüglich der Terminierung der JHV sicherte Heldt seine Zusammenarbeit zu und man werde dies besprechen um An-&Abreiseprobleme von Leuten, welche nicht aus dem näheren Umkreis kämen, zu minimieren.

Zum Ende hin ergriff Kosovo von der Fanabteilung noch einmal das Wort und fragte ob diese Runden in Zukunft fortgeführt werden sollen. Der ganze Raum bejahte und bestätigte die Notwendigkeit solcher Treffen. Nach knappen 90 Minuten wurde der Abend mit dem Kommentar: „Horst,…das nächste Mal aber dann wieder mit Currywurst, ne!“ beendet.

Hinweis
Aufgrund der positiven Resonanz noch einmal der Hinweis, dass jeder Schalker die Möglichkeit hat Texte an folgende E-Mail Adresse zu senden: info@schalkermarkt.de